Autohaus & Kfz-Werkstatt · Anschauungsstück

Der Monteurbericht – vom Tablet an die richtige Rechnung.

Jeder Monteur hält fest, was er am Fahrzeug gemacht hat. Die Frage ist, wo dieser Bericht danach bleibt. Klicken Sie sich einmal durch den Ablauf – vom Werkstattauftrag bis ins Archiv.

Was Sie hier sehen, ist kein Produkt aus dem Regal. Es ist ein Beispiel dafür, was in einer KI-Beratung für Ihren Betrieb entstehen kann – gebaut auf das, was bei Ihnen schon da ist.

Vorführung · etwa zwei Minuten

Einmal durchklicken – vom Auftrag bis ins Archiv.

Fünf Stationen, an denen Sie selbst tippen, freigeben und zuordnen lassen. Das Formular am Anfang kennen Sie vielleicht schon von anderen Werkzeugen. Es geht um das, was danach kommt.

Das Formular ist nicht der Gewinn. Der Gewinn ist, dass der Bericht hinterher von selbst an der richtigen Rechnung hängt.

Alle Namen, Kennzeichen und Nummern auf dieser Seite sind erfunden – das Autohaus Nordlicht gibt es nicht.

Schritt 1 von 5 · in der Werkstatt

Auftrag scannen – nichts abtippen.

MonteurberichtNeuer Bericht
WERKSTATTAUFTRAG
Auftrag
Kunde
Fahrzeug
Kennzeichen
Fahrgestellnummer
Kilometerstand

Der Monteur hält den Barcode des Werkstattauftrags vor die Tablet-Kamera. Kunde, Fahrzeug, Fahrgestellnummer und Auftragsnummer stehen sofort im Bericht – sie kommen aus Ihrem Dealer-Management-System, das dafür nur gelesen wird.

Kein Abtippen, keine Zahlendreher – und der Kilometerstand bleibt bewusst ein Feld von Hand, weil er am Fahrzeug abgelesen wird, nicht aus dem Auftrag.

Druckt Ihr System keinen Barcode? Dann wird die Auftragsnummer eingetippt oder aus einer Liste gewählt – langsamer, aber es trägt. Solche Dinge klären wir beim Rundgang, nicht hinterher.

Tippen Sie auf dem Tablet auf „Barcode scannen“.

Schritt 2 von 5 · am Fahrzeug

Ausfüllen – nur das, was gebraucht wird.

Auftrag 480215 · XX-MB 2026Hanna Petersen
VW Golf VIII, 2021 · FIN WXX0DEMO000004711 · km-Stand 48.210 (von Hand)
Klappern vorne rechts bei Bodenwellen – aufgenommen an der Annahme.
Koppelstange vorne rechts ausgeschlagen. Probefahrt bestätigt Geräusch.
Was wurde gemacht?
Bremsbeläge vorn
Scheibenwischer
Beleuchtung
Kupplungspedal
Reifendruck
Profiltiefe je Rad per Auswahl (0,5–9,0 mm) · Reifengröße · Fabrikat · Beschädigungen. Nur bei Bedarf.
+ Foto
Nur bei Garantie- oder Kulanzaufträgen. Der Bericht fragt die fallabhängigen Nachweise ab, bevor er weitergeht.

Ein Bericht hat viele Abschnitte, aber nur die gebrauchten stehen offen. Radwechsel oder Garantie bleiben zugeklappt, bis jemand sie braucht – so bleibt das Formular kurz, und der Monteur benutzt es auch. Welche Abschnitte es überhaupt gibt, kommt aus Ihrem Betrieb, nicht aus einem Katalog.

Was der Monteur selbst gemacht hat, diktiert er – der Kundenwunsch steht schon da, der kommt von der Annahme. Jedes Textfeld, das der Monteur füllt, hat dafür einen Diktierknopf. Prüflisten werden angetippt: in Ordnung, nicht in Ordnung, behoben – oder ohne Angabe. Leer lassen ist erlaubt. Ein Kupplungspedal gibt es beim Automatik nicht, und ein erfundener Haken wäre schlimmer als eine Lücke.

Eine Entscheidung, die wir in der Beratung mit Ihnen treffen würden: Die Spracherkennung läuft auf einem Rechner in Ihrem Betrieb – dann verlässt kein Ton das Haus. Das ist keine Eigenschaft, die man einfach einschaltet, sondern eine Frage der Einrichtung. Sie passt zu unserer Haltung: im Haus, nicht in der Wolke.

Probieren Sie es: „Diktieren“ drücken, den Fahrzeug-Check aufklappen und einen Punkt antippen.

Schritt 3 von 5 · im Meisterbüro

Der Meister sieht drüber – und gibt frei.

monteurbericht.autohaus-nordlicht.intern/meister
StandAuftragKennzeichenMonteur
freigegeben480203XX-KL 771Timo
beim Meister480215XX-MB 2026Jens
zurück an Monteur480219XX-RS 88Alina
beim Meister480221XX-TP 3310Timo

Auftrag 480215 · Hanna Petersen · VW Golf VIII

Kundenwunsch
Klappern vorne rechts bei Bodenwellen.
Diagnose
Koppelstange VR ausgeschlagen.
Arbeiten
Koppelstange VR erneuert, Probefahrt 6 km.
Check
Scheibenwischer nicht in Ordnung · 2 Fotos
Begründung: Bitte Wischerblätter als Empfehlung im Bericht ergänzen.
So sieht es der Monteur auf dem Tablet: „Zurück vom Meister – Bitte Wischerblätter als Empfehlung im Bericht ergänzen.“ Er ergänzt und übergibt erneut. In dieser Vorführung geht es direkt mit der Freigabe weiter.
✓ Freigegeben – PDF wird erzeugt und abgelegt.

Der Bericht erscheint in der Meisterliste, mit Ampel für den Stand. Der Meister liest ihn durch und gibt frei – oder gibt ihn mit Begründung zurück. Die Begründung steht beim Monteur auf dem Tablet, kein Zuruf über den Hof.

Ein Auftrag, ein offener Bericht: Zwei Tablets können denselben Auftrag nicht doppelt anlegen.

Kein Meister vor Ort? Ob es diese Freigabestufe gibt, entscheidet Ihr Betrieb – ohne sie entsteht das PDF direkt beim Übergeben. Was dabei wegfällt, sagen wir Ihnen dazu: Niemand fragt mehr, ob der Bericht wirklich fertig ist.

Geben Sie den Bericht frei – oder schauen Sie erst, wie „Zurück an den Monteur“ aussieht.

Schritt 4 von 5 · im Archiv

Aus dem Bericht wird ein PDF – und wartet auf die Rechnung.

FREIGEGEBEN
Autohaus NordlichtWerkstattbericht · Auftrag 480215
21.09.2026
KundeHanna Petersen
FahrzeugVW Golf VIII · XX-MB 2026
FINWXX0DEMO000004711
km-Stand48.210
Kundenwunsch
Diagnose · Arbeiten
Fahrzeug-Check
Bremsbeläge vorni. O.
Scheibenwischern. i. O.
Kupplungspedalohne Angabe
Fotos
Monteur: Jens · Meister: BrandtSeite 1/2
Archiv · Eingangsfach
Bericht 480215 liegt bereit.
Die Rechnung dazu gibt es noch nicht.

Mit der Freigabe entsteht aus dem Bericht ein PDF mit dem Firmenkopf des Betriebs – Fotos und Prüfliste inklusive. Es landet im Eingangsfach des Dokumentenarchivs.

Dort wartet es. Denn wenn der Monteur schreibt, ist die Rechnung meist noch gar nicht geschrieben. Der Bericht ist ein Datensatz; das PDF ist nur seine Ausgabe.

Das Archiv ist in diesem Beispiel DOCBOX® – der Ort, an dem Rechnungen, Verträge und Berichte ohnehin zusammenliegen sollten. Bis hierhin kennen Sie das vielleicht von anderen Werkzeugen. Der entscheidende Schritt kommt jetzt.

Schritt 5 von 5 · regelmäßig, von selbst

Die Zuordnung – der Bericht findet seine Rechnung.

Eingangsfach

Werkstattbericht_480215.pdfAuftrag 480215 · XX-MB 2026 · 2 Seiten
wartet

Ausgangsrechnungen 2026

RE-2026-01158.pdfAuftrag 480203 · XX-KL 771
3 Seiten
RE-2026-01173.pdfAuftrag 480215 · XX-MB 2026
3 Seiten
Lieferschein_Teilehandel.pdfenthält Auftrag 480215 als Referenz
Fremdbeleg
RE-2026-01174.pdfAuftrag 480219 · XX-RS 88
2 Seiten
Die Auftragsnummer steht im Text der Rechnung – als ganze Zahl, nicht als Teil einer anderen Nummer.
Das Kennzeichen steht ebenfalls darauf.
Das Dokument ist kein Fremdbeleg – Lieferscheine und Listen fliegen raus.
Es gibt genau einen Treffer.
Angehängt. Der Bericht hängt jetzt an RE-2026-01173 – aus 3 Seiten wurden 5. Erst nachdem das Archiv das bestätigt hat, verschwindet er aus dem Eingangsfach.
Nichts passiert. Zwei Rechnungen tragen dieselbe Auftragsnummer und dasselbe Kennzeichen. Der Bericht bleibt sichtbar liegen; der nächste Lauf sieht ihn wieder an. Lieber ein Bericht, der wartet, als einer an der falschen Rechnung.

In regelmäßigen Abständen – etwa alle 30 Minuten – sieht ein Lauf ins Eingangsfach. Er hängt den Bericht nur dann an eine Rechnung, wenn vier Bedingungen zugleich gelten. Diese Strenge würden wir bewusst fest einbauen, nicht als Einstellung, die jemand lockern kann.

Warum so streng? Ein Bericht an der Rechnung eines fremden Kunden ist der Fehler, den niemand bemerkt – bis er teuer wird. Was nicht eindeutig ist, bleibt liegen. Es räumt niemand auf; es räumt sich selbst.

Berichte, die nach einer Frist noch keine Rechnung gefunden haben, werden gemeldet – nicht in einer Liste versteckt, die jemand aufrufen müsste. Wie lang die Frist ist, legen wir mit Ihnen fest.

Starten Sie den Lauf und sehen Sie zu.

Ergebnis

Was ein Betrieb davon hat.

Die Rechnung hat den Bericht dabei.

Wer später die Rechnung aufruft, sieht Fotos, Messwerte und Prüfliste gleich mit. Bei Rückfragen, Reklamationen oder Garantieanträgen liegt alles an einer Stelle.

Kein Zettel wandert mehr.

Nichts wird abgeheftet, verlegt oder nachträglich gesucht. Der Bericht entsteht am Fahrzeug und landet ohne Umweg im Archiv.

Unsicheres bleibt sichtbar.

Was sich nicht eindeutig zuordnen lässt, wird nicht geraten, sondern bleibt liegen und wird gemeldet. Sie erfahren es, statt es zu übersehen.

Was diese Seite zeigt – und was nicht

Sie haben ein Anschauungsstück gesehen: so kann ein Werkzeug aussehen, das in einer KI-Beratung für ein Autohaus entsteht. Es ist kein fertiges Produkt, das Sie bestellen und morgen installieren – es wird auf Ihren Betrieb hin gebaut, auf Ihr Dealer-Management-System, Ihre Rechnungen, Ihre Abläufe. Alle Namen, Kennzeichen und Nummern sind erfunden.

Ob die Zuordnung in Ihrem Betrieb greifen kann, hängt von zwei Dingen ab: Ihre Ausgangsrechnungen liegen mit erkanntem Text im Archiv, und Auftragsnummer sowie Kennzeichen sind darauf gedruckt. Das prüfen wir vorab an ein paar Dutzend Ihrer Rechnungen – eine Ja/Nein-Frage, keine Quote.

Voraussetzung ist ein Dokumentenarchiv, in das der Bericht abgelegt werden kann – wir setzen dafür DOCBOX® ein –, und eine Anbindung an Ihr Dealer-Management-System, die nur liest und nie zurückschreibt.

Klingt nach Ihrem Betrieb?

Dann lassen Sie uns darüber reden.

Konkret, kostenlos, ohne Verkaufsdruck – der Einstieg ist ein Rundgang durch Ihren Betrieb, ein Angebot gibt es danach. Ob dabei ein Monteurbericht herauskommt oder etwas ganz anderes, entscheidet Ihr Alltag.

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Wie wir arbeiten, was so etwas kostet und welche anderen Anlässe es gibt, steht auf der Übersichtsseite für Autohäuser.